Nordbau 2026 erfolgreich

53.200 Besucher haben das umfangreiche Angebot der NordBau 2026 genutzt. Zum Auftakt am Mittwoch verbreitete der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Gün-ther Optimismus – verbunden mit der Ankündigung einer Bauoffensive für Schleswig-Holstein. Besonders im Fokus: Wohnungs-, Straßen-, Radwegebau. Mit dieser positiven Stimmung startete die 71. NordBau gemeinsam mit der 3. CONBAU Nord. Mehr als 700 Austeller präsentierten ihre Produkte, Dienstleistungen und ihr Know-how für die anstehenden Bauaufgaben.

Besonders sichtbar war der Aufwind auf dem  Freigelände. Hersteller und Händler zeigten dort ihre technischen Leistungsträger: Effiziente Maschinen mit smarter Technik, größerer Reichweite und mehr Komfort, die den Arbeitsalltag auf den Baustellen erleichtern. Dabei war die Elektrifizierung der Bauwelt sowohl bei kleinen Geräten als auch großen Maschinen zu entdecken. Der Impulsvortrag am Eröffnungstag von Dr. Stefan Wolf vom Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien (KLiB) rückte die Rolle von Batterien als Rückgrat der künftigen Energieinfra-struktur in den Mittelpunkt.

Auch die Aussteller in den Messehallen boten zahlreiche Neuheiten – von Werkzeug und Gerüst-bauten über Baustoffe und Innenausbau bis zur Heiz- und Energietechnik. Beratungsangebote der verschiedenen Messepartner rund um energetische Sanierung und zukunftsorientierte Um-bauten stießen auf großes Interesse. Das Forum Kreislaufwirtschaft Bau und die Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein boten sehr interessante Diskussions- und Informationsfor-mate aus allen Blickwinkeln zur Wiederverwendung von Bauteilen und Baustoffen.

Eine Premiere feierte das vom VDBUM organisierte Infrastrukturforum. An drei Tagen machte der Verband der Baumaschinen-, Umwelt- und Maschinentechnik den Realitäts-Check für Großprojekte – im Bahnbau, Bundeswehr-Infrastrukturbau sowie Autobahn- und Straßenbau.

In gut besuchten „Live-Podcasts“ gaben die Gesprächspartner spannende Einblicke in ihren jeweiligen Wirkungsbereich. Gleichzeitig beteiligte sich das Publikum aktiv an den Diskussionen. So entstand ein öffentlicher und nahbarer Austausch über drängende Infrastrukturthemen, die weit über die Baubranche hinaus von Bedeutung sind.

Bereits zum dritten Mal brachte die hochkarätig besetzte CONBAU Nord Experten aus Forschung, Praxis und Politik zusammen. Als deutschlandweit einzigartiges Format vereint sie alle relevanten Akteure der Energiewende und des Wohnungsbaus. Der Baukongress im Norden für den Wohnungsbau in der Transformation richtete den Blick erneut auf zentrale Zukunftsthemen wie Wärmewende, Demografie und Baustandards. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem er-probte Lösungen und positive Ansätze, die zeigen, was bereits möglich ist. Der intensive Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft hat die zwei CONBAU Nord-Tage erneut zu einem wichtigen Forum für neue Perspektiven, konkrete Lösungsansätze und Vernetzung.

 

  1. NordBau:

8.–12. September 2027, täglich 9–17 Uhr, Messegelände Holstenhallen Neumünster