Trotz eines weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds hat die Zeppelin Gruppe das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen. Mit einem Umsatz von 4,4 Milliarden Euro und einem Ergebnis vor Steuern von rund 135 Millionen Euro zeigt sich das Unternehmen wirtschaftlich robust aufgestellt.
Neben einer stabilen Entwicklung des operativen Geschäfts war 2025 maßgeblich durch die Akquisition der PEPP Group B.V. geprägt. In diesem Zuge übernahm Zeppelin die Verantwortung für den Vertrieb und Service von Caterpillar Produkten in den Niederlanden und Norwegen. Der bislang größte Zukauf in der Unternehmensgeschichte führte – mit einer Teilkonsolidierung über sieben Monate – zu einem deutlichen exogenen Wachstum und zu einer signifikanten Ausweitung der Präsenz in Europa. Bei voller Konsolidierung der Akquisition rechnet die Zeppelin Gruppe mit einem Umsatz von rund 5 Milliarden Euro in 2026.
„2025 war für Zeppelin ein Jahr des Fortschritts und wichtiger Weichenstellungen“, ordnet Matthias Benz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Gruppe, die Gesamtentwicklung ein. „Wir haben unsere Marktposition weiter gestärkt, unsere internationale Präsenz ausgebaut und damit die Grundlage für weiteres nachhaltiges Wachstum gelegt. Die Akquisition der PEPP Group war dabei ein wichtiger Schritt und beinhaltet auch den bewussten Ausbau eines Geschäftsmodells, das breit, international und langfristig tragfähig aufgestellt ist.“
Finanziell blieb die Zeppelin Gruppe auch im Geschäftsjahr 2025 solide aufgestellt. Die Akquisition der PEPP Group B.V. war ein ganz maßgeblicher Treiber für das Wachstum. Ein operativer Cash-flow von über 410 Millionen Euro, ein Eigenkapital von rund 1,3 Milliarden Euro sowie eine langfristig gesicherte und diversifizierte Finanzierung unterstreichen die sehr gute Aufstellung des Unternehmens. Das Investment‑Grade‑Rating (BBB+, stabiler Ausblick der Creditreform Rating AG) bestätigt dies. „Gerade in wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig eine solide finanzielle Aufstellung ist, um nachhaltiges und profitables Wachstum abzusichern beziehungsweise überhaupt erst zu ermöglichen. Das haben wir 2025 erneut bewiesen“, so Christian Dummler, Geschäftsführer und CFO der Zeppelin Gruppe.
Das vergangene Jahr stand für Zeppelin auch im Zeichen zentraler operativer und struktureller Ver-änderungen. In diesem Zuge wurden beispielsweise die bislang fünf Strategischen Geschäftseinheiten (SGE) zu vier gebündelt: Construction Industry & Mining, Rental, Power Systems und Plant Engineering. Der neue Zuschnitt der SGEs schafft klarere Verantwortlichkeiten, eine noch stärkere Kundenorientierung und unterstützt die konsequente Ausrichtung auf Effizienz.
In der wirtschaftlichen Rückschau zeigt sich in den SGEs ein differenziertes Bild. Construction Industry & Mining profitierte insbesondere von einer höchsterfolgreichen bauma 2025 – der weltweit größten Messe für Baumaschinen – sowie von der erweiterten internationalen Aufstellung. So war die Geschäftseinheit in der Lage, die eigene Marktposition weiter zu festigen und auszubauen. Die SGE Rental behauptete sich in einem insgesamt herausfordernden Marktumfeld und setzte gezielt Akzente bei nachhaltigen Lösungen, Baulogistik und Digitalisierung. Die Geschäftseinheit Power Systems entwickelte sich weiterhin dynamisch, getragen von einer hohen Nachfrage nach Energie‑, Antriebs‑ und Serviceleistungen. Die SGE Plant Engineering nutzte das Jahr konsequent zur Effizienzsteigerung, Fokussierung und organisatorischen Weiterentwicklung in einem weiterhin sehr anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld.
Beim Blick nach vorn richtet die Zeppelin Gruppe den Fokus nun bereits auf die kommenden Jahre. Ein auf mehrere Megatrends ausgerichtetes Portfolio bildet dabei die Grundlage für weiteres nach-haltiges Wachstum. In diesem Rahmen baut Zeppelin beispielsweise die Aktivitäten im Bereich von Sicherheit und Verteidigung aus. Eine leistungsfähige Infrastruktur und resiliente Energieversorgung gewinnen dabei europaweit an Bedeutung. Zeppelin versteht sich in diesem Umfeld als verlässlicher und kompetenter Partner mit einem vielfältigen und breitaufgestellten Produkt- und Dienstleistungs-portfolio.
Gleichzeitig treibt Zeppelin die eigene Transformation voran. Im Mittelpunkt stehen eine weiterentwickelte Organisationsstruktur sowie harmonisierte Prozesse, Daten und Systeme. Das Transformationsprogramm ermöglicht, Zeppelin langfristig als verlässlichen Lösungsanbieter, attraktiven Arbeitgeber und starken Partner in wachstumsrelevanten Märkten noch besser zu positionieren.
„Für 2026 liegt unser Fokus klar auf der konsequenten Realisierung von Synergien, der abschließenden Integration der zugekauften PEPP Group und profitablem Wachstum. Unser Anspruch ist es, aus Marktchancen nachhaltige Wertschöpfung zu machen – für unsere Kunden, für unsere Part-ner und für die langfristige Stärke von Zeppelin“, erläutert Matthias Benz. „Zugleich zeigten sich in den ersten Monaten dieses Jahres große geopolitische und weltwirtschaftliche Herausforderungen. Dennoch sollte Zeppelin auch in 2026 auf Wachstumskurs bleiben, sofern sich keine noch größeren Verwerfungen auftun.“
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Zeppelin GmbH, Simon Blümcke, ergänzt: „2025 hat gezeigt, dass die Zeppelin Gruppe verantwortungsvoll, stabil und zukunftsorientiert geführt wird. Die wirtschaftliche Solidität, die klare strategische Ausrichtung und das hohe Engagement der Mitarbeiten-den bilden eine starke Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens.“
